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Als 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verfasst wurde, konnte keiner vorhersehen, dass Wasser eines Tages so stark umkämpft sein würde. Deshalb wurde am 17 Juni 2010 vom bolivianischen Botschafter bei der UNO die Resolution für das Recht auf "sicheres und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung" eingebracht.
Trotz dem Versuch einiger wohlhabende Nationen eine Abstimmung über die Resolution zu verhindern, hat die UN-Vollversammlung am 28 Juli 2010 das Recht auf sauberes Wasser als Menschenrecht anerkannt. Die Resolution wurde mit 122 Stimmen der 163 anwesenden Nationen angenommen. Aber 41 Länder enthielten sich der Stimme, u.a. die Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Australien und auch Österreich. Zustimmung kam aber z.B. aus Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und Norwegen. Leider ist der Anspruch auf sauberes Wasser völkerrechtlich noch immer nicht verbindlich.
Da weltweit ca. 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,6 Milliarden keinen Zugang zu sanitären Anlagen haben, können mehr als 3,5 Millionen Todesfälle (davon ca. 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren) weltweit pro Jahr auf verunreinigtes Wasser zurückgeführt werden.
Für die Resolution haben folgende Länder gestimmt: Afghanistan, Algerien, Andorra, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Aserbaidschan, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belgien, Benin, Bhutan, Bolivien, Brasilien, Brunei Darussalam, Burkina Faso, Burundi, Kambodscha, Kap Verde, der Zentralafrikanischen Republik, Chile, China, Kolumbien, Komoren, Kongo, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Kuba, Demokratische Volksrepublik Korea, Demokratische Republik Kongo, Dschibuti, Dominica, Dominikanische Republik, Ecuador, Ägypten, El Salvador, Äquatorial-Guinea, Eritrea, Finnland, Frankreich, Gabun, Georgien, Deutschland, Ghana, Grenada, Guatemala, Haiti, Honduras, Ungarn, Indien, Indonesien, Iran, Irak, Italien, Jamaika, Jordanien, Kuwait, Kirgisistan, Demokratische Volksrepublik Laos Republik, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mali, Mauritius, Mexiko, Monaco, Mongolei, Montenegro, Marokko, Myanmar, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Norwegen, Oman, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru, Portugal, Qatar, Russische Föderation, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Samoa, San Marino, Saudi-Arabien, Senegal, Serbien, Seychellen, Singapur, Slowenien, die Salomonen, Somalia, Südafrika, Spanien, Sri Lanka, Sudan , Schweiz, Syrien, Tadschikistan, Thailand, Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Timor-Leste, Togo, Tunesien, Tuvalu, Vereinigte Arabische Emirate, Uruguay, Vanuatu, Venezuela, Vietnam, Jemen, Zimbabwe.
Dagegen war niemand
Enthalten haben sich folgende Länder: Armenien, Australien, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Bulgarien, Kanada, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Äthiopien, Griechenland, Guyana, Irland, Island, Israel, Japan, Kasachstan, Kenia, Lettland, Lesotho , Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Neuseeland, Polen, Republik Korea, Republik Moldau, Rumänien, Slowakei, Schweden, Trinidad und Tobago, Türkei, Ukraine, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Republik Tansania, USA, Sambia United.
Von folgenden Ländern war kein Vertreter anwesend: Albanien, Belize, Kamerun, Tschad, Fidschi, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Kiribati, Malawi, Marshall Inseln, Mauretanien, Mikronesien (Föderierte Staaten von), Mosambik, Namibia, Nauru, Palau, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Ruanda, St. Kitts und Nevis, Sao Tome und Principe, Sierra Leone, Suriname, Swasiland, Tonga, Turkmenistan, Uganda, Usbekistan
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